Martin Ballendat im Gespräch: Designs mit Kopf und Herz

25.02.2019

Als Student zeichnete er viele Cartoons – einen kleinen Teufel, der viel erlebt. Heute ist er es, der viel erlebt. Die Möbeldesigns von Martin Ballendat gehen um die Welt. Auch für hülsta war er mehrfach tätig. Der beliebte Sessel CUELLO entstammt seiner Feder. Die neue Massivholzkollektion hülsta solid auch. Wir haben mit dem bekannten Designer über seine Ideen, Design als echte Handarbeit und über Trendgaranten gesprochen.

Herr Ballendat, Sie sind bereits 30 Jahre als Möbeldesigner tätig – was macht Ihren Erfolg aus?

Ich schaffe Produkte, die technisch versiert, die machbar sind, aber auf der anderen Seite auch eine sensible Handschrift tragen. Grundsätzlich glaube ich daran, dass sich gutes Design immer zusammensetzt aus zwei entgegengesetzten Polen. Pole wie männlich und weiblich, wie technisch-innovativ und kreativ-emotional. Dieses Zusammenspiel der beiden Welten ist etwas, was mich immer beschäftigt hat und was auch immer die Grundlage für meine Produkte war.

„Die kreativen Ideen kommen aus einem Zusammenspiel von Verstandesarbeit und Emotionalität.“

Martin Ballendat

Jetzt haben Sie mit „solid“ gleich eine ganze Kollektion aus echtem Holz entworfen. Wie kam es dazu?

hülsta hat mir das Vertrauen geschenkt, das Thema solid umfassend anzugehen. Und umfassend heißt hier: angefangen beim Namen, zur Produktstrategie hin zu den einzelnen Familien – ich konnte im Rahmen von solid gestalterische Überlegungen einfließen lassen und auf der anderen Seite ein umfangreiches Programm entwerfen, das den gesamten Wohnbereich abdeckt.

hülsta solid

Das bedeutet sicherlich auch für den kreativen Prozess, dass es viele Elemente zu bedenken gibt. Wie wird bei Ihnen eine Idee zu einem Programm?

Das Skizzieren spielt hier eine ganz wichtige Rolle. Ich bleibe damit während des gesamten Prozesses Macher und gehe mit meinen Skizzen in jedes technische Detail. Entscheidend ist auch der Modellbau. Ich glaube, gutes Design entsteht immer am Modell. Denn letztendlich ist es ein modellieren, es ist ein Kneten um das Beste, um die beste Proportion, um den besten Ausdruck des Programms. Das ist eine der entscheidenden Qualitäten unseres Designstudios mit eigenem Prototypenbau und Engineering-Bereich. Dieses Baby wächst und wächst und wächst und wird dann zu einem guten Produkt.

Gutes Design als Handarbeit: „Es ein modellieren, es ist ein Kneten um das Beste, um die beste Proportion, um den besten Ausdruck des Programms.“

                                                                                                 Martin Ballendat

hülsta solid

Was, würden Sie sagen, macht Ihr „Baby“ solid aus?

Solid stellt etwas dar, was sehr menschennah ist. Das Programm ist nicht elitär, ist nicht abgehoben. Es hat etwas Liebevolles und ist gleichzeitig ein Design mit einem hohen Anspruch. Und: Jedes Produkt in der Reihe „solid“ hat eine Intelligenz, eine Grundidee, etwas Pfiffiges, das dieses Produkt auszeichnet. Diese Kombination aus Ästhetik, Funktionalität und Intelligenz macht das Programm aus.

hülsta SOLID

Wie kamen Sie auf den Namen?

Der Name „solid“ leitet sich von der Materialauffassung ab. Wir wollten etwas schaffen, das voller Natürlichkeit ist, mit einem massiven Material. Dazu wollten wir Handwerklichkeit verbinden mit Technik.

Solide im wahrsten Sinne, also. Gilt dies auch in Sachen Nachhaltigkeit?

Ich würde sagen, wir haben mit solid eine sehr gute Grundlage geschaffen. Wir arbeiten mit ehrlichen Wertstoffen: mit wertigem Massivholz, mit nicht-galvanisiertem Stahl, Holz, Glas und Keramik. Das macht solid zu einem echtem Programm – übrigens auch ausgezeichnet mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“.

hülsta Blauer Engel Logo

Herr Ballendat, vielen Dank für das Gespräch!

zur Produktlinie solid
Images: hülsta SOLID

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